MagnetResonanzTomographie (MRT)

German

Achtung:

Falls Sie einen Herzschrittmacher haben, kann keine MRT-Untersuchung im DZU durchgeführt werden.
Die Notwendigkeit einer chefärztlichen Bewilligung wird bei der Terminvereinbarung abgeklärt.

Wir ersuchen Sie, eventuell vorhandene Vergleichsaufnahmen der entsprechenden Region (Ultraschall, Röntgen, CT oder MRT) zur Untersuchung im DZU mitzubringen.

 

Magnet​Resonanz​Tomographie MRT

Die MagnetResonanzTomographie (MRT), auch Kernspintomographie genannt, ist ein diagnostisches Verfahren, das im Gegensatz zur Computertomographie und zur Röntgenuntersuchung keine Röntgenstrahlung, sondern ein Magnetfeld zur Bilderstellung verwendet. Stark vereinfacht ausgedrückt werden die im Körper in großer Menge vorhandenen Wasserstoffatome durch ein starkes Magnetfeld wie Magnetnadeln ausgerichtet. Zusätzlich werden Radiowellen eingestrahlt, wodurch die Ausrichtung der Wasserstoffatome gestört wird. Nach Abschalten der Radiowellen kehren die Wasserstoffatome wieder in ihre Ausgangslage zurück, wobei sie selbst Radiowellen aussenden. Diese Signale werden von Antennen ("Spulen") empfangen und in Bilder umgesetzt. Die MRT ermöglicht die Anfertigung von Schnittbildern in beliebigen Ebenen. Weichteilgewebe können bei dieser Untersuchung besonders gut unterschieden werden. So kann man z.B. entzündetes Gewebe in seiner normalen Umgebung ausgezeichnet erkennen. Die MRT wird daher bei allen Erkrankungen angewendet, bei denen Veränderungen in den Weichteilen, also im Gehirn, in den Muskeln, den Bauchorganen etc., vermutet werden. Nicht nur die Erstdiagnose, sondern auch der genaue Krankheitsverlauf lässt sich sehr gut darstellen.

Aufgrund des starken Magnetfeldes ist es notwendig, die Kleidung mit Ausnahme von Unterwäsche und Strümpfen abzulegen. Alle metallischen Gegenstände (wie z.B. Schmuck, Piercings, Uhr, Zahnersatz, Geldbörse, Münzen), alle Datenträger (wie z.B. Scheck- und Kreditkarten, Parktickets) und Hörgeräte oder Ähnliches bitten wir Sie, in der Kabine zu belassen.

MagnetResonanzTomographie-Untersuchungen werden individuell gestaltet, um die jeweilige Verdachtsdiagnose zu bestätigen oder zu widerlegen. Je nachdem, welches Organ untersucht wird, dauert die Untersuchung wenige Minuten bis zu einer halben Stunde. Bei einzelnen Fragestellungen ist es nötig, intravenöses Kontrastmittel zu verabreichen. Wir legen dann bereits vor der Untersuchung einen venösen Zugang ("Venflon"), über den das Kontrastmittel während der Untersuchung völlig schmerzfrei in den Körper eingebracht wird. So können Beeinträchtigungen durch Bewegungen während der Injektion ausgeschlossen werden.

Bei Untersuchungen der Bauchregion würden auch die Atembewegungen der Bauchdecke stören. Wir geben Ihnen daher über einen Kopfhörer vor, wie und wann Sie atmen sollen.

Bei der MagnetResonanzTomographie-Untersuchung liegen Sie auf einer verschiebbaren Tischplatte. Auf dieser werden Sie so weit in die Untersuchungsröhre geschoben, bis sich die zu untersuchende Region in der Mitte des Ringmagneten befindet. Bei den modernen Geräten im DZU ist diese Röhre relativ weit und daher weniger beengend. Über die zu untersuchende Region wird eine sogenannte "Spule" gelegt, die Signale aus dem Körper empfängt. Die "Magnetröhre" ist innen beleuchtet, belüftet und am Kopf- und Fußende offen. Durch ein Fenster ist Sichtkontakt zu Ihnen gegeben. Sie können jederzeit über eine Gegensprechanlage oder eine Glocke mit Ihrem / Ihrer Assistenten/in Kontakt aufnehmen. Das Gerät erzeugt während der Untersuchung laute Klopfgeräusche. Aus diesem Grund erhalten Sie von uns Ohrstöpsel oder die bereits erwähnten Kopfhörer.

Wir bitten Sie, jegliche Bewegungen während der Untersuchung zu vermeiden, da diese auf den Bildern Störungen verursachen und die Auswertung / Befundung durch den Arzt beeinträchtigen.

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